Gustave Le Bon

 
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Großbritannien
"Larrey, I. de, Geschiedenis van Englandt, 4 Bde. 1728."
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Dietrich von Bülow
"Der Freistaat von Nordamerika. 2 Bde. 1797"
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Samuel Turner
"Ambassade au Thibet. Nur Atlas. 1793."
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Alexander von Humboldt
"Reise in die Aecquinoctial-Gegenden, 1859, 2 Bde."
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Johann Georg Keyßler
"Antiquitates, 1720"
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Johannes Rosinus
"Romanarum antiquitatum. 1609"
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Sebastian Lorente
"Historia del Peru 1860"
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Biografie Werke Kunstmarkt/Service Literatur Impressum

Nogent-le-Retrou 1841
- Paris 1931


Der Mediziner und Schriftsteller Gustave Le Bon arbeitet nach seinem Medizinstudium in Paris ab 1866 als praktischer Arzt. Daneben bereist er Europa, Asien sowie Nordafrika und verfasst eine Reihe von Reiseberichten sowie Werken zur Archäologie und Anthropologie, darunter "La Civilisation des Arabes" und "Les Civilisations de l'Inde" (beide 1884). Berühmt wird Gustave Le Bon jedoch vor allem durch sein wichtiges Buch "Psychologie der Massen" ("Psychologie des foules", 1895).
Gustave Le Bon vertritt darin die Meinung, dass der Einzelne in der Masse seine Kritikfähigkeit verliere und sich affektiv, teilweise sogar primitiv-barbarisch verhalte. Dies passiere sogar in hochzivilisierten Kulturgemeinschaften. In der Massensituation sei der Einzelne leichtgläubiger und unterliege der psychischen Ansteckung, wodurch eine Volksmasse von Führern leicht zu lenken sei. Durch dieses Buch gilt Gustave Le Bon als Begründer der Massenpsychologie.
Gustave Le Bon, der rege am intellektuellen Leben seiner Zeit teilnimmt und Kontakt mit Persönlichkeiten wie den Philosophen Paul Valéry und Henri Bergson pflegt, veröffentlicht auch zahlreiche Schriften zu Fragen der Hygiene, Physiologie, Politik und Soziologie.